Kaffeeanbau - Mocca-Haus, Kaffeerösterei, Teefachgeschäft, Münster, Kaffeespezialitäten, Tee

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Kaffee

Das Leben ist zu kurz,
um schlechten Kaffee zu trinken.



Ursprünglich höchstwahrscheinlich aus der Provinz Kaffa in Äthiopien stammend, gelangte der Kaffee etwa  im 14. Jahrhundert durch Sklavenhändler nach Arabien. Geröstet und getrunken wurde er dort wohl aber erst ab Mitte des 15. Jahrhunderts. Durch den Kaffeeanbau erlangte Arabien eine Monopolstellung. Handelszentrum war die Hafenstadt Mocha, auch Mokka genannt, das heutige Al Mukha im Jemen. Heute werden Kaffeepflanzen in zahlreichen Ländern kultiviert, soweit das Klima dies zulässt.





Die Kaffeepflanzen
Bei den Kaffeepflanzen werden hauptsächlich zwei Arten unterschieden:
Arabica (Coffea Arabica) hat einen Weltmarktanteil von ungefähr 60 % des produzierten Kaffees. Durch eine
Anbauhöhe von ca. 600 bis 2000 Metern reift die Arabica langsam und hat somit Zeit, viele Aromen einzulagern. Die Bohne ist an einem gewellten Einschnitt zu erkennen.
Robusta (Coffea Canephora) hat etwa einen Anteil von 36 % an der Weltproduktion. Sie wird in einer Höhe von ca. 200 bis 900 Metern angebaut und hat eine kürzere Reifezeit als die Arabica. Der Koffeingehalt der Robustabohnen ist fast doppelt so hoch wie bei der Arabica. Die eher runde Bohne ist durch einen geraden Einschnitt zu erkennen.



Die weißen Blüten der Kaffeepflanze, deren Duft an Jasmin erinnert, blühen nur wenige Tage. Dennoch vergeht ca. ein Jahr, bis der Kaffeebaum die ersten erntereifen dunkelroten Kirschen trägt.  




Bis der Kaffeebaum genügend Früchte für die erste Ernte trägt, vergehen drei bis vier Jahre. Erst nach sechs bis acht Jahren produziert die Pflanze den maximalen Ertrag. Je nach geographischer Lage des Anbaugebietes wird ein- oder zweimal im Jahr geerntet.


Aufbereitung
Damit die Früchte nicht zu faulen beginnen ist eine zügige Aufbereitung, also das Herauslösen der Bohne aus der Kirsche, nötig. Dabei gibt es drei Methoden: die trockene, die halbtrockene und die nasse Aufbereitung. Die trockene Aufbereitung, bei der die Kaffeekirschen vor dem Herauslösen der Bohnen in der Sonne getrocknet werden, ist die älteste und am häufigste angewandte Methode. Die aufgearbeiteten Bohnen werden dann zunächst nach Größe, danach nach Dichte und Farbe sortiert, um letztendlich in Säcke gepackt und verschifft zu werden.



 


 
 
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